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„Blinder Fleck“ Wissenschaft

„Glauben Sie an die Evolution?“, diese an sich harmlose Frage brachte Scott Walker, ein möglicher US-Präsidentschaftskandidat für 2016, während eines Interviews in London kürzlich gehörig ins Schwimmen. Dazu wolle er nichts sagen, wand sich der republikanische Gouverneur von Wisconsin heraus, das sei ein Thema, in das sich ein Politiker nicht einmischen sollte. BBC-Journalist Justin Webb konnte es kaum glauben: „Wirklich? Jeder britische Politiker, ob rechts oder links, würde lachen und sagen: Ja, natürlich gibt es die Evolution.“

Nach einer aktuellen Umfrage des Forschungsinstitutes Pew Research Center erkennt nur 35 Prozent der US-Bevölkerung Darwins Theorie vollständig an. Für Nicht-Amerikaner ist das schwer zu verstehen. Muss man nicht einfach den Kopf schütteln, wenn moderne, nicht selten gut gebildete Leute die Erkenntnis, dass sich der Mensch durch natürliche Selektion entwickelt hat, für Humbug erklären? Ebenfalls groß ist das Lager der Zweifler, wenn es um Klimawandel geht. 50 Prozent halten die Erderwärmung nicht für ein vom Menschen verursachtes Problem.

Wie kommt es, dass so viele Amerikaner weithin anerkannte wissenschaftliche Theorien für unglaubwürdig erachten? Ein Faktor ist, wie ein aktueller Artikel des Autors Joel Achenbach im US-Magazin National Geographic anschaulich erklärt, die finanzkräftige Öl- und Gasindustrie: Sie betreibe in der Klimaschutzdebatte irreführende PR, indem sie ein paar notorische Skeptiker medienwirksam für ihre Zwecke einspannt. Dazu kämen ideologische Einflüsse: Anhänger des „individualistisch-libertären“ Lagers neigen dazu, Warnungen über Klimaveränderung zurückzuweisen, um nicht den Boden für (von ihnen gehasste) staatliche Regulierungen zu bereiten. Die Evolutionsfrage wiederum ist aus religiöser Sicht prekär. Wer sich zum Evangelikalismus bekennt und von klein an immer wieder hört, dass die Bibel wörtlich zu nehmen ist, dem fällt es schwer zu akzeptieren, dass der Mensch nicht entstand, wie es das Buch Genesis beschreibt.

Ist der Zweifel an fundierten wissenschaftlichen Einsichten also ein spezifisch amerikanisches Problem? Das wiederum ist zu kurz gesprungen. Das Misstrauen gegenüber Evolution und Klimawandel mag in den USA besonders weit verbreitet sein, aber auch in anderen Ländern gibt es Themen, bei denen Stand der Wissenschaft und Einschätzung der Bevölkerung deutlich auseinandergehen: die Gesundheitsrisiken gentechnisch veränderter Lebensmittel, die Gefahren des Impfens, die Unwirksamkeit mancher alternativmedizinischer Verfahren.

Dafür gibt es psychologische Gründe. Einige werden im bereits erwähnten Artikel im Magazin National Geographic genannt. Wissenschaft postuliert oft Zusammenhänge, die unseren Alltagserfahrungen widersprechen. Wenn man in den Himmel schaut, sieht es nun mal aus, als ob die Sonne um die Erde wandert und nicht umgekehrt. Auch wenn man das heliozentrische Weltbild verstandesmäßig akzeptiert, kann die Intuition trotzdem unbewusst dazwischenfunken. So zeigte der Kognitionspsychologe Andrew Shtulman vom Occidental College in Los Angeles kürzlich in einer Studie, dass selbst langjährige Forscher einen kurzen Moment zögern, bevor sie eine wissenschaftlich zutreffende, aber intuitiv unplausible Aussage als richtig kennzeichnen.

Ebenfalls diffizil: der Umgang mit zufälligen Ereignissen. Als Menschen sind wir darauf programmiert, schnell Muster zu erkennen – und so sehen wir manchmal welche, wo keine sind. Wenn ein Kind nach einer Schutzimpfung autistische Symptome entwickelt, ist es für die Eltern naheliegend, darin eine Kausalität zu sehen, auch wenn Mediziner versichern, dass es keine gibt.

Den meisten Menschen, heißt es im National Geographic-Artikel richtig, fällt wissenschaftlich sauberes Denken schwer. Das gilt zugegebenermaßen auch für mich. Der sogenannte Confirmation Bias, die Tendenz also, nur solche Informationen wahrzunehmen oder zu suchen, die die eigenen Überzeugungen stützen, ist mir beispielsweise nicht fremd. So triumphiere ich bei jeder Studie, die die gesundheitlichen Vorteile von Bio-Gemüse dokumentiert, aber wenn eine Untersuchung keine Belege dafür findet, zweifle ich das Ergebnis an. Und ich halte zwar die Suche nach Wasseradern per Wünschelrute für Hokuspokus, weil die behaupteten Zusammenhänge wissenschaftlich nicht zu halten sind, aber wenn es um Astrologie geht, stört mich das kaum.

Das soll keineswegs heißen, dass es unbedenklich ist, wenn man wissenschaftliche Einsichten ignoriert. Ein Geburtshoroskop erstellen zu lassen, mag harmlos sein, aber wenn Millionen von Leuten das menschliche Zutun bei der Erderwärmung bezweifeln oder immer mehr Eltern ihre Kinder ungeimpft lassen, hat das gefährliche Folgen. Ich bin sehr dafür, alles zu tun, um Erkenntnisse, die an Universitäten und Forschungsinstituten gewonnen werden, der Öffentlichkeit bekannt und verständlich zu machen (was bei einer Wissenschaftsjournalistin wohl nicht verwunderlich ist). Aber es ist auch wichtig anzuerkennen, dass fast jeder – egal welcher Nationalität – „blinde Flecken“ hat, wenn es um Wissenschaft geht.

5 Responses to "„Blinder Fleck“ Wissenschaft"

  • Thomas Barborik
    25. Mrz 2015 - 0:02 Reply

    Servus
    Es ist für mich unerklärlich warum Menschen an Gott, hohle Erde , Chemtrails , HAARP, Homöopathie Wünschelruten , Raumenergie etc. glauben. Noch verwunderlicher ist die unheimliche Resistenz gegen wissenschaftliche Erkenntnisse , Naturgesetze , ………. Ich habe die Erfahrung gemacht dass solchen Menschen absolut der Wille zur Einsicht fehlt , egal wie sehr man es untermauert , mit Beispielen des täglichen Lebens belegt ……… Ist es das narzisstische Eigenbild das solche Menschen hindert Fakten erkennen und begreifen weil dann ihr bisher gewohntes Weltbild zusammenbricht ?

    Die menschliche Psyche ist eine sehr komplexe Angelegenheit , in jeder hinsicht . Die eigene mit eingenommen.

    Ich habe im Alter von 8 Jahren an die Existenz von Gott gezweifelt weil mir trotz mehrfachen nachfragen keine für mich plausible Antwort gegeben wurde . Ist Zweifel nun angeboren ? Oder ist es der Evolutionsdruck der die Mehrheit der Menschen gerne etwas “ glauben “ lässt weil damit ein überleben eher gewährleistet ist ? Und treibt es dadurch eben seltsame Blüten , neben spirituellen auch an anderen Unfug zu glauben weil im Gehirn kein Filter ist der “ normalen “ Unfug von groben trennt ?

    Viele Fragen

    Liebe Grüße aus Österreich
    Thomas Barborik

  • Herbert Kremser
    3. Feb 2016 - 21:58 Reply

    Wie wissenschaftlich ist Psychologie denn selbst ?

    Gibt es zu diesem Thema eigentlich speziell einen Blog ?

    Im allgemeinen habe ich den Eindruck, dass sich die Psychologie sich selbst zwar sehr seriöse Wissenschaft sieht, sich aber kaum öffentlicher Kritik stellt oder diese einfach zu ignorieren scheint.
    (Glaubt man vielleicht dass ungebildete Menschen keine Ahnung haben von Psychologie oder zu deren Fortschritt nichts beitragen können ?)

    Ich arbeite im Bereich der Qualitätssicherung und bin über das selbstsichere auftreten der Psychologie doch schon sehr stark irritiert. Es wird übersehen, dass das Zeitalter der modernen Wissenschaften, auch das Zeitalter des Klimawandels ist und des Artenaussterbens, deren Auswirkungen wir erst in den nächsten Jahren sehen werden.

    Unter diesem Link sieht sich die Psychologie sogar als Naturwissenschaft
    http://www.spektrum.de/alias/r-hauptkategorie/was-ist-psychologie/1073423

    Doch wie wissenschaftlich ist sie wirklich ?

    Da die Wissenschaftlichkeit dieser nur im Labor, unter speziellen Prüfbedingungen nachweisbar ist,
    ist eine öffentliche Kritik, von seitens normaler Menschen gar nicht möglich.
    Fälle von Scharlatanerie, Betrug, Vorsätzlichkeit sind defacto gar nicht nachweisbar.

    Ein hypothetisches Beispiel:
    Eine junge Frau wird von ihren Eltern als Sex-Sklavin gehalten. Als der Fall öffentlich wird, kommt heraus, dass auch ein namhafter Jurist ebenfalls zu den Tätern gehört haben soll.

    Bei einem psychologischem Gutachten kommt heraus, dass das Opfer eine Persönlichkeitsstörung hätte und deshalb nicht mehr „zeugnisfähig“ sei. Das Verfahren wird daraufhin eingestellt.

    Dieses hypothetische Beispiel zeigt eigentlich, welche unterschätzte Gefahr von Laborwissenschaften ausgeht, welche in der Öffentlichkeit als ´seriös´ wahrgenommen werden.

    Es scheint im Bereich der Psychologie keine Kontroll- und Prüf-Mechanismen zu geben, welche nachprüfen, in wie weit: Irrtümer, mangelhafte Qualität der Arbeit, Korruption in den eigenen Reihen auftritt.

    Solche Mechanismen sind aber ein wichtiger Punkt um „Wissenschaftlichkeit“ überhaupt beanspruchen zu können. Denn einfach nur unter speziellen Prüfbedingungen zu einem Erkenntnisstand zu kommen ist (bei einer Weltbevölkerungszahl von ~7 Mrd.und einer Entwicklungsgeschichte des Menschen von 80.000 Jahren) einfach zu wenig.
    (80.000 Jahre sind wir Menschen mit unserer Psyche „in Serie“)

    Wir hören das Wort „Wissenschaft“ und suggerieren damit jene Wissenschaft, welche für uns normale Menschen beobachtbar ist und auch einen deutlich wahrnehmbaren Effekt erzielt hat.

    Kraftfahrzeugtechnik z.b. Wir können sehen wie die Kraftfahrzeugtechnik unser Leben verändert hat und freier gemacht hat. Aber man kann auch sehen dass auch hier nicht alles immer ganz ´ehrlich´ oder „ungefährlich“ abläuft.

    Da die KFZ-Technik eine seriöse Wissenschaft ist, ist es auch möglich auch außerhalb von Labors:
    Betrug, Irrtümer, Qualitätsmängel, Korruption, Vorsätzliches Handeln etc. aufzudecken.
    Mit dem Vorteil dass ungerechtfertigte Unterstellungen (Beispiel: Persönlichkeitsstörung eines Fahrzeuglenkers) richtig gestellt werden können. (auch Jahrzehnte im nachhinein !)

    Kann und macht die Psychologie das auch ?

    Kann ein Psychologe von außen, die Arbeit eines Kollegen überprüfen umso ggf. Korruption, Scharlatanerie, schwere Qualitätsmängel aufzudecken ?
    Sprich kann die Psychologie beweisen, dass sie weniger Schaden verursacht als der „Kreationismus“ in den USA ?

    Aus meiner Sicht tut die Psychologie nicht wirklich viel etwas in dieser Richtung.
    Denn wie kann man die „Absicht“ eines Psychologen denn messen ?

    Die Psychologie funktioniert als Wissenschaft meines erachten deshalb, weil auch Religionen so funktionieren. Im Zentrum einer jeden Religion scheint sich ein (wissenschaftlich seriöser) „Erkenntnis“ – Prozess zu befinden, welcher den Lebensalltag einer Gesellschaft nachweislich leichter macht!

    Beispiel: Das Erkennen der 4 Jahreszeiten, den Lauf der Sonne und deren Zusammenhang zum Wetter, Ernte Erträge etc.
    Aus diesem Erkenntnisprozess heraus entstand der Solare-Kalendersystem mit seinen 7 Tageswochen und 24 Stunden und der Konsequenz, effektiver Landwirdschaft betreiben zu können.
    d.h. weniger Hunger, geringere Säuglingssterblichkeit, weniger Krankheiten –> Fortschritt.
    Also definitiv seriös, sonst würden wir ja alle heute nicht mit so einem Kalendersystem leben.

    Solche wissenschaftlich seriöse Erkenntnis-Prozesse lösen (meiner Ansicht nach) einen „Euphorie-Effekt“ aus, welcher deren Anhänger dazu veranlasst in die soeben eingeschlagenen Richtung, durch das Prinzip der „Hoffnung“, weiter zu forschen.
    Wobei oftmals deutlich mehr erwartet wird als eigentlich vorhanden ist.
    Gleichzeitig übersieht der Mensch die neg. Auswirkungen seiner „Religion“ nicht
    -> euphorie der naturwissenschaften: Auswirkung: Klimawandel, Artenaussterben
    -> euphorie der modernen Psychologie: Scharlatanerie, Qualitätsmängel etc.

    Für Menschen die in einem solchen „Zyklus“ eingestiegen sind, ist es sehr schwierig auszusteigen, auch dann wenn die Nachteile schon deutlich grösser geworden sind als die ursprünglichen Vorteile. Der in einem solchem Zyklus gefangene Mensch erfindet eigene Argumente umso die negativen Seiten seiner Religion zu verdrängen.

    Welche Vorteile hat die Psychologie, welche Nachteile bringt sie ?
    Überwiegen die Vorteile deutlich gegenüber den Nachteilen, sprich kann sie ihren Anhängern
    im „Laufe des Jahres“ einen Ernteüberschuss garantieren oder muss man die Euphorie durch mediale Opferrituale (dem attestieren von Persönlichkeitsstörungen von Opfern/Tätern) die „Motivation“ aufrecht erhalten ?

    Hat die Psychologe ein eigenes Prüfverfahren, welches Vor- und Nachteile abwiegt
    oder verfällt diese in eine eigene Euphorie, die mit zunehmenden „psychologischen“ Problemen der Menschen immer stärker wird ?

    Mein Resümée:
    ===========
    Psychologie ist definitiv nicht ausreichend wissenschaftlich abgesichert gegenüber:
    Qualitätsmängel, Scharlatanerie und vorsätzlichem Handeln
    aus den eigenen Reihen.
    Und deshalb kann sie keine seriöse Wissenschaft sein.
    Laborkenntnisse und statische Beweisführung ist für Alltagstauglichkeit unzureichend !

    In Zeiten zunehmender Armut, besteht deshalb die Gefahr dass Psychologie immer öfters von Politik, Justiz, Medien, Behörden als Machtinstrument missbraucht wird. Aufgrund der schwachen Wissenschaftlichkeit (die ich sehe) können deshalb auch ehrliche Psychologen kaum gegen Missbrauch vorgehen bzw. diesen auch „glaubwürdig“ aufdecken.
    (Hier ein weiterer Hinweis des religiösen Touches in der Psychologie:
    Welchen Studie glaube ich nun mehr ?)

    Das ist mal mein erster Kritik-Punkt an der Psychologie.

  • Herbert Kremser
    5. Feb 2016 - 19:12 Reply

    Dass das Phänomen des Kreationismus auch in der Psychologie auftritt zeigt folgendes Beispiel, welches mir gestern in einer Tageszeitung auffiel:
    http://www.heute.at/news/oesterreich/Guru-von-Ena-Kadic-soll-bei-Selbstmord-geholfen-haben;art23655,1255490

    Die Vermutungen der Kläger beinhaltet mehrere Thesen-Sätze (welche alle psychologischer Natur sind)

    –These A—
    Die Verunglückte soll mit dem Verdächtigen unmittelbar vor und vor allem noch nach ihrem Sprung in Kontakt gestanden sein.

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Der Kontakt mit dem Verdächtigen in direktem psychologisch kausalem Zusammenhang steht mit dem Freitod der Person.

    –These B–
    Noch bevor die Verunglückte ihre Eltern alarmierte, soll sie den Verdächtigen angerufen haben, der in Familienkreisen als ihr „Guru“ gesehen wurde

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Der Verdächtige starken negativen autoritärem Einfluss auf die Frau ausübte.

    –These C–
    Es sei denkbar, dass der Verdächtige die Gedankengänge von E K. kannte und ihre Pläne leicht verhindern hätte können.

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Der Verdächtige in der Lage war, den psychologisch kritischen Zustand zu erkennen bzw. dass dessen Handeln den Freitod der Person hätte verhindern können.

    –These D–
    Zuletzt habe E. K. jede freie Minute mit dem Verdächtigen verbracht, er habe großen Einfluss auf die 26-Jährige gehabt

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Das der psychologische Einfluss von „großer“ Natur gewesen sein und dass dieser mit dem Unglück in Zusammenhang steht.

    –These E–
    Beispielsweise habe der Verdächtige ihr nach einem Hundebiss verboten, die verschriebenen Antibiotika einzunehmen. Sie setzte das Medikament sofort ab.

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Dass der Verdächtige mit negativer Absicht psychischen Einfluss auf die Verunglückte ausübte und die
    Verunglückte Person diesem ´blind´ gehörig wurde.

    –These F–
    Der wirre Inhalt des Schreibens deutet laut Anwalt sogar auf eine sektenähnliche Beteiligung hin.

    ->Die Kläger vermuten dass:
    Dass der Verdächtige mit Absicht aktives Mitglied einer „organisierten Tätergruppe mit religiösen Tatmotiven“ (umgangssprachlich: Sekte) sei und mit bewusster Absicht versuchte die Verunglückte Person psychologisch zu binden.

    Der „Aufbau der Kläger-Hypothese“ erfolgt hier durch erstellen einer (psycho-)logisch klingenden Kausalkette welche zu einem „glaubwürdigen“ Bild zusammengeführt wird.
    Sodass die Betroffenen mit der Realität besser zurecht kommen.(eben Kreationismus)
    Über die Psychologie der Sprache wir man dann (emotional) hineingezogen, sodass man (genauso wie bei Religionen) beginnt die Objektivität zu verlieren.

    Eine eigene Form von „psychologischem Kreationismus“, welcher im Zusammenhang mit Justiz, Korruption ebenfalls grossen Schaden anrichten kann.
    Den wir nur schwer sehen können, da Psycholgie eine individal Religion ist und ihr auftreten in den Geschichtsbüchern kaum aufzufinden sein wird. (sie hat keinen „Wir-Konditionierungsmechanismus“).
    durch diesen fehlenden Wir-Konditionierung ist es auch nicht möglich, die Psychologie an den Akademien diesbezüglich zu kritisieren. Es gibt dadurch auch nicht das Prinzip der „Verantwortung“, „Gemeinschaft“ „Bürgschaft“ und so kann jeder mit seiner Psychologie machen was er will.
    (eben kreationistisch)

    Keine der obig genannten Thesensätze beinhaltet einen objektiven messbaren Beweis.

  • HaNa
    22. Jul 2017 - 16:19 Reply

    Wie wunderbar doch hier die Spiegelung deutlich wird.
    Wissenschaftsgläubige zeigefingern auf blinde Flecken der Andersgläubigen, ohne die drei die auf sie selbst zeigen, wahrzunehmen.
    Die „Wissenschafts“- Sekte kann und darf neben all den anderen existieren.
    Ob jedoch die Märchenerzälerei Psychologie nun Wissenschaft ist , wäre genauso anzuzweifeln, wie die „Wissenschaften“ Religion/ und Sprach- Deutereien.
    Doch jede(r,s) soll nach seinem Glauben selig werden.

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