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Juli 2017

Trump-induziertes Angstsyndrom

Der Mann im mittleren Alter, den der Werbespot zeigt, ist erkennbar durch den Wind. Man sieht, wie er gegen aufsteigende Ängste kämpft, sich rastlos im Bett wälzt, aufgebracht ins Handy schreit. Eine freundliche weibliche Stimme fragt die Zuschauer, ob sie ebenfalls unter depressiven Stimmungen, Panikgefühlen, Schlafstörungen oder Reizbarkeit litten, und warnt, dies könnten Hinweise auf ein Trump-induziertes Angstsyndrom, kurz TIAD, sein. Dann beruhigt sie, das verschreibungspflichtige Medikament Impeachara könne helfen, …Weiter lesen

Ehe für keinen

Die Ehe für alle ist beschlossene Sache und Deutschland jubelt, als seien Aids und Krebs auf einmal besiegt worden. Dabei ist sie das falsche Signal. Sie ist ein weiterer Schritt in den Neobiedermeier. Das Ziel muss ihre Abschaffung sein, nicht ihre Ausweitung. Selten habe ich in meiner Twitter-Timeline so viel einhellige Begeisterung gelesen wie in den letzten Tagen, seit der Bundestag die Ehe für alle beschlossen hat. Tanzende Schwule, feiernde …Weiter lesen