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Februar 2015

Über das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren

Die Kontrolle zu verlieren macht Angst, weil wir dadurch Schlechtes nicht abwenden können. Dabei ist es manchmal hilfreich, einen Kontrollverlust zu akzeptieren. Gerade dann, wenn wieder eine schreckliche Nachricht die Welt erschüttert, wird häufig daran appelliert, nicht dem Gefühl zu erliegen, die Kontrolle verloren zu haben. So auch kürzlich, als der Terroranschlag auf Charlie Hebdo verübt wurde und unser Bundespräsident beim Neujahrsempfang davon sprach, dass wir „weder ohnmächtig noch hilflos“ …Weiter lesen

Neues aus Digitalien

Auf der Multimedia-Seite meiner lokalen Tageszeitung fand ich kürzlich einen Artikel, der mich spontan faszinierte und mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich habe ihn ausgeschnitten, und er dient mir nun als Beweisstück 14c bei Diskussionen über die Digitalisierung der Gesellschaft und ihre Folgen. Besser als dicke Sachbücher illuminiert der kurze Text in wenigen verbraucherfreundlichen Zeilen die Zukunft. Der Text ist überschrieben mit der Dachzeile Social Media: Überblick über …Weiter lesen

Literarisches Quartett for everybody

Eigentlich habe ich gar keine Zeit, einen Blog zu schreiben. In fünf Tagen trifft sich mein Bookclub und ich habe im Buch von Haruki Murakami, das wir besprechen wollen, noch nicht mal die erste Seite gelesen. Ausfallen lassen will ich den Termin auf keinen Fall.  Ich genieße es, alle paar Wochen mit anderen Leseratten zusammenzukommen und zwei Stunden über ein Buch zu debattieren. Es ist keineswegs so, dass mir jedes …Weiter lesen

Ich habe keine Skrupel, von der Tagesschau auf einen Tierfilm umzuschalten

Wer zur Zeit meint, den Schreckensmeldungen der Tagesschau täglich folgen zu müssen, wird unweigerlich in ein Dilemma geraten. Welcher normal empfindende Mensch kann tatsächlich verkraften, was er da sieht und hört! Was da in unsere sichere „Gute Stube“ herein flimmert, kann keine mitfühlende Seele fassen, sie ist für den geballten Schrecken der Welt einfach nicht geschaffen, das Mitgefühl reicht gerade für das Leid einer Familie, allenfalls Gemeinde. Das Resultat heißt …Weiter lesen